The Gambia

Geier, Wahlkampf, Sandwich, Baobab-Baum, Kinder, Hendrik, gute Straßen, Dörfer, Brunnen

Ausgeruht und erholt fuhren wir aus der Millionenstadt Dakar in Schlangenlinien durch den verstopften Verkehr, dauerhaft  Feinstaub in der Lunge! Doch irgendwann waren wir draußen und plötzlich wieder in der Savanne Afrikas. An mächtigen Baobab-Bäumen vorbei und durch viele kleine und große Dörfer und Städte, Richtung Gambia.

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Beim Wildcampen entdeckten wir, wie so oft , wieder viele neue kleine Gestalten.

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Auch wir wurden oft von verwunderten Afrikanern entdeckt, als wir uns morgens aus irgendeinem Gestrüpp wieder auf die Straße kämpfen. Fassungslose Blicke.

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Und dann waren wir an der Grenze zu Gambia. Ein bisschen quatschen hier und dort und schwuppdiwupp fuhren wir auf der herrlich ausgebauten Straße entlang des Gambiaflusses. Eine Straße erster Klasse, mit so gut wie keinem Verkehr. Selten trafen wir  Motorräder oder Busse, Autos so gut wie nie. Vielmehr Menschen die zu Fuß, mit Fahrrädern oder Eselskarren unterwegs waren.

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Für das kleine Land Gambia hatten wir uns nicht viel vorgenommen, nur dass wir in Wassu (Kleinstadt) vorbeischauen wollten, da ich die Renovierung eines Trinkwasserbrunnens per Spende mitfinanziert habe und nun die Möglichkeit nutzen wollte die Situation mit eigenen Augen zu sehen.
Wir wurden herzlich vom Schulleiter der anliegenden Schule empfangen  und über alle positiven und negativen Fakten aufgeklärt. Hoffentlich wird der Brunnen der Schule und den Bewohnern der Stadt eine sinnvolle Hilfe sein!

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In Wassu war leider auch für Hendrik Endstation. Er musste wegen einem wichtigen Treffen zurück nach Deutschland. Er war unser Französischcrack und der König der Gruppenkasse! Von Marokko bis nach Gambia,  einmal durch die Sahara!
Vielen Dank für alles! Es reißt uns ein riesen Loch in unser Herz! Hendrik, es war eine sehr schöne Zeit mit Dir!  Ab jetzt planken wir jedes mal 30 Sekunden länger im Gedenken an dich <3.

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Nun nur noch zu zweit, fuhren wir weiter auf den Straßen Gambias, wie zu erwarten gab es viel zu sehen!

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Was uns ein wenig beunruhigte, war die aktuelle politische Situation in diesem Land. In Kürze standen Wahlen an und der amtierende Präsident erklärt öffentlich, dass er keine Opposition toleriert und ließ schon viele Andersdenkende verhaften. Auch Anspielungen Oppositionelle umzubringen, kommen aus seinem Munde. 
Aus diesem Grund verließen wir Gambia einen Tag vor der Wahl.
Wir sahen am letzten Tag noch mehrfach die Wahlkampfleute des Präsidenten in kleinen Dörfern,
 die sehr aktiv und lautstark versuchten die Menschen auf ihre Seite zu ziehen. Leute von der Opposition, sahen wir nirgendswo.

Nun sind wir wieder im Senegal, 100 Kilometer vor Guinea, was unser nächstes Land sein wird. 
Hier in Vélingara sammeln wir ein paar Tage Kraft für die weitere Reise und genießen dabei das etwas andere Leben in Afrika.

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Zwischenstand: Ich habe fast das 13.Rad erradelt und ihr habt geradeso das 14. finanziert.
Langsam wird es knapp!

Ein Gedanke zu „The Gambia“

  1. Hallo Christoph, auf der guten Straße in Gambia kannst du endlich mal vollgas geben!
    Ich wünsche dir noch viele eindrucksvolle Landschaften u. Menschen zum Kennenlernen. Bei uns hat es seit Tagen Frost und ich wünsche mir etwas Wärme von Afrika. Gute Fahrt und komm Gesund an!
    Manfred Kaiser

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